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Jahrbuch der Neidelkeiten 2016

06.12.2015

Jahrbuch der Neidelkeiten 2016

Grundsätzlich geht's um Bewegung. Also um diejenigen Menschen in Basel, die etwas bewegt haben. Für die Region Basel. Nun, dies tun Drämmler, Taxifahrer und Lokomotivführer ja ständig. Aber bei «Who is Who in Basel» geht's um andere Bewegende. «Die 200 prominentesten Persönlichkeiten 2016» steht im Untertitel der Ausgabe 2016.

Basel steckt voller Persönlichkeiten. Heimliche, bekannte, scheue, egozentrische, ausserordentliche, herzliche, charmante und polarisierende Menschen aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Kommunikation, Lifestyle und so weiter. Mit dem Heft «Who is Who in Basel» werden fast jährlich 200 dieser Menschen vorgestellt. Diese sollen - so die Bedingung - für die Region Basel etwas geleistet haben. In welcher Form auch immer. Dennoch ist dies kein Casting, sondern ein Komitee - ähnlich der Fasnacht - wählt diese bewegenden Menschen aus. Schön demokratisch, wie es sich gehört.

Matthias Zehnder (bz Basel, Willy Surbeck (Autor, Kolumnist, Musiker), -minu (Autor & Kolumnist), Rahel Koerfgen (Redaktorin Schweiz am Sonntag), Tara Hill (Journalistin, Bloggerin, DJane), Dominik Heitz (Stv. Ressortleiter Basel-Stadt bei der BaZ), Tobias Gees (DJ, Medienschaffender, Veranstalter), Dominik Prétôt (CEO Telebasel) und Joël von Mutzenbecher (Comedian, Moderator, Schauspieler) haben die Auswahl für 2016 getroffen.

Dieses Mal hat es auch mich erwischt. Keine Chance, da noch rauszukommen... die Jury..ähem das Komitee hat diskutiert, gestritten und gewählt. Punkt.

Gut, meine bestimmt latent vorhandene Eitelkeit wird nun enorm gut bedient. In der neuen Ausgabe von «Who is Who in Basel» sind diese prominenten Basler Persönlichkeiten in Wort und Bild ab- aber kaum eingebildet. Auch ich. Vor allem freut es mich, dass mich mit einigen der anderen Persönlichkeiten im Heft die eine oder andere Geschichte verbindet. Das kommt mir als Storyteller natürlich enorm entgegen.

Colette Greder, die wohl charmanteste Sängerin, Schauspielerin und Grand Dame oder besser: «'s Basler Dyybli vom Spaalebäärg» habe ich herzklopfend gesichtet. Gabriel Barell, der umtriebige Gewerbeverbands-Direktor sorgt auch als DJ des alten good time Rock'n'Roll für Elan, Emil Steinberger schickt mir seine sympathische Absage zum Interview per Postkarte, Beat Hänni ist als Botschafter für mehr Humor bei den Senioren unterwegs, Jérôme Beurret zeigt sich als Gastgeber auf vielen Bühnen. Dann einige ehemalige und aktuelle Gesichter bei Telebasel wie Christian Keller, Journalist mit Feuer jetzt bei der BaZ, Claude Bühler, Regisseur und Kulturbeflissener immer kulturell up to date, Simone Erlanger forscht in jüdisch-christlicher Geschichte, Karin Müller ist die neue Chefredaktorin beim Basler Fäärnseh, Theater-Urgestein Peter Richner hat einmal meine sieben Fragen beantwortet, Giacun Caduff regisseurt und filmfestivalt auch in Basel, Alisha Stöcklin sorgt für mehr Poesie im All- und am besonderen Tag im September, Hans-Peter Wessels wirkt als regierender und bauamtlicher Kopfhinhalter, Toni Lauber, der Schwellemer, richtet die Landschäftler-Finanzen, Christoph Eymann ist neu der sympathische alte und neue Nationalrat und Anita Fetz ständert erneut im Stöckli...

Eitelkeit hin oder her, es ist dennoch eine sympathische Geste, einmal in Magazinform und bildlich wie textlich in einem Band zum Prominentenverbund zusammengedruckt worden zu sein. Eine Basler Promi-Druggete, sozusagen.

Herzliche Gratulation an die 199 anderen Gewählten. Und Prost!


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